Tag der Artenvielfalt
Am 22.5. ist Tag der Artenvielfalt. Weil vor allem Insekten immer weniger werden, ist jeder Mensch gefragt zu handeln. Wir haben Tipps für mehr Biodiversität rund ums Haus.
Am 22.5. ist Tag der Artenvielfalt. Weil vor allem Insekten immer weniger werden, ist jeder Mensch gefragt zu handeln. Wir haben Tipps für mehr Biodiversität rund ums Haus.
Vor zwei Wochen sah ich es zum ersten Mal. Das Huhn, das an der Straße pickte. Nun ist dies in unserer Gegend nichts Ungewöhnliches, wenn man an der Straße mal ein Huhn picken sieht. Viele Menschen halten mittlerweile Hühner im Garten, weil sie frische Eier zu Hause und von frei laufenden Tieren „produzieren lassen“ wollen. Das ein oder andere überspringt da schon mal den Zaun.
Im Moment sieht man sie wieder: Gelbe Acker, auf denen die Zwischenfrüchte mit Glyphosat kaputt gespritzt wurden. Tausende von Litern des giftigen Stoffes wurden verwendet. Ist das überhaupt erlaubt?
Zu den Ankündigungen eines Verhaltenskodex des Unionsfraktionschefs Brinkhaus erklärt Friedrich Ostendorff MdB, Sprecher für Agrarpolitik der Fraktion B90/Grüne im Deutschen Bundestag: „Es wird allerhöchste Zeit, Transparenz zu schaffen und den Nebenverdienst-Dschungel endlich richtig auszuleuchten. Das gilt vor allem aber auch für den Agrarbereich. Ralph Brinkhaus täte gut daran, den Verhaltenskodex auch auf die Agrarabgeordneten der Unionsfraktion zu beziehen. Hier sitzen viele der Spitzenverdiener mit erheblichen Nebeneinkünften aus teuer bezahlten Spitzenpositionen in der Agrarwirtschaft. Das schränkt die Unabhängigkeit der politischen Entscheidungen schwer ein. Da bleibt mehr als ein G’schmäckle zurück …“
Auch in Coronazeiten tagt die BIB weiter. Auf Videokonferenzen werden die wichtigsten Themen besprochen und der Kontakt gehalten.
Am 3.3. fand in Coesfeld eine Demonstration verschiedener Organisationen zur geplanten Erweiterung des Schlachthofes Westfleisch statt. Anlass war ein Gespräch, bei dem Vertreter des Unternehmens die Umbaupläne der Verwaltung vorstellen wollten. In den folgenden Tagen gab es einige Leserbriefe und diese Anzeige in der Allgemeinen Zeitung zu dem Thema.
In den vergangenen Wochen gab es massive Proteste von Landwirten aus dem Münsterland und darüber hinaus gegen die großen Handelsketten wegen der existenzgefährdenden Preise für Fleisch und Milch. Die Bürgerinitiative für die Werterhaltung der Region Billerbeck ist der Meinung, dass die Arbeit der Landwirte auskömmlich bezahlt werden muss.
Agrarwende einleiten, Durchkapitalisierung der Landwirtschaft stoppen! Heute tagen die Agrarministerinnen und Agrarminister von Bund und Ländern. Sie beraten über die konkrete Ausgestaltung der auf EU-Ebene beschlossenen Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Natürlich führen alle die hehren Ziele des Klimaschutzes im Munde. In Wahrheit geht es jedoch darum, die üppigen Milliardensubventionen auch weiterhin vor allem den großen Agrarkonzernen zuzuschanzen. Gerade die Landwirtschaftsministerien stellen sich immer wieder gerne als Erfüllungsgehilfen der konventionellen Großbetriebe zur Verfügung.
Die sog. Bauernmilliarde zeigt, wie das Agrarministerium wieder einmal Geld falsch verteilt. Anstatt den Umbau der Landwirtschaft zu finanzieren, soll Geld in Maschinen gesteckt werden, die dann präziser Dünger und Pestizide ausbringen, aber ohne das grundsätzliche Problem zu lösen: Zu viel Gülle bleibt zu viel Gülle.
Eine groß angelegte, neue Studie belegt, dass es in Deutschland offenbar flächendeckend eine Belastung mit Pestiziden in der Luft gibt. Diese kleinsten Partikel werden durch die Atmung aufgenommen und gelangen direkt ins Blut.
In einem Gutachten für die Bundesregierung fordern Experten die Umgestaltung der Landwirtschaft nach ökologischen Kriterien um den Klimawandel zu stoppen und Nahrungsherstellung zu sichern.
Wie der NDR berichtet, hat eine neue Studie mit 150 Proben ergeben, dass sich in jeder zweiten Probe Reste von antibiotikaresistenten Keimen finden. Und zwar auch von einigen, die gegen Reserveantibiotika resistent sind.
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