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Blühstreifen alleine sind kein Mittel, das Artensterben in der Agrarlandschaft aufzuhalten

Blühstreifen, die nicht gewisse Standards erfüllen sind sinnlos - zu diesem Schluss kommen mehrere Studien, die in einem ausführlichen Artikel des NABU zitiert werden. Dabei warnen die Autoren vor Aktionismus. Oft sind es einjährige Ackerrandstreifen oder Blühmischungen aus "der Tüte", die scheinbar die Artenvielfalt fördern, aber in Wirklichkeit genau das Gegenteil bewirken.

"Natürliche, artenreiche Blumenwiesen, Streuobstwiesen, Hecken, Ackerränder, Waldsäume und Gewässerrandstreifen verschwinden durch landwirtschaftliche Intensivnutzung oder aber übertriebenen menschlichen Ordnungssinn zunehmend in unserer Landschaft. „Dabei sind dies für Wildbienen und viele andere Insekten- und auch Pflanzenarten die wichtigsten Lebensräume“, so Fleischmann. „Man kann diese nicht einfach durch die Aussaat von Blühstreifen ersetzen“. Man müsse die noch vorhandenen, intakten Lebensräume schützen und pflegen, und vor allem wieder miteinander vernetzen. Dafür kann auch die Anlage von naturnahen Flächen mit heimischen Pflanzen hilfreich sein, ebenso wie die Anlage von Nisthabitaten für Insekten." (NABU Kreisverband Gifhorn. Hier der Artikel: https://nabu-gifhorn.jimdo.com/projekte-arbeitsgruppen/insektensterben/