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Die Lobby-Glucke von der Bauerntruppe -
Schöner Song für Julia Klöckner von extra3
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Vermüllt und verseucht - unsere Böden in Gefahr

Bei der Müllsammelaktion der Stadt Billerbeck, an der  sich die BI zum vierten Mal beteiligt hat, wurde es uns wieder vor Augen geführt: Plastikmüll verseucht unsere Landschaft. Denn es waren nicht die großen Teile, die wir am Staßenrand gefunden haben, sondern viele Kleinteile aus Plastik, teilweise zerschreddert beim Mähen der Randstreifen. Hauptsächlich achtlos aus dem Autofenster geworfene Kaffeebecher, Mc Donalds- Verpackungen, Zigarettenschachteln und Bonbonpapiere jeglicher Art. Dies ist nicht nur nicht schön anzusehen, sondern die Zunahme von Plastik und Mikroplastik entwickelt sich zu einer Gefahr für alle. Eine Studie der Universität Bayreuth ergab, dass in einem Hektar Acker bereits 150 000 Teilchen Mikroplastik zu finden sind. Auch im menschlichen Körper findet sich Mikroplastik. Welche Folgen dies für Organe hat, ist bislang noch unklar. Die Forschung, unter anderm an den Frauenhofer-Instituten - steht noch am Anfang. Ein interessanter Film dazu lief im ZDF. Noch zu sehen in der Mediathek: https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-vermuellt-und-verseucht---boeden-in-gefahr-100.html

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Schweine-Aktivstall

Auf Einladung der Grünen in Billerbeck nahmen drei Mitglieder der BIB an einer Fahrt nach Melle zum „Aktiv-Stall für Schweine“ teil, zu der auch der LOV und die Landfrauen Billerbeck eingeladen waren. Die Familie Mörixmann betreibt dort einen alternativen Stall, bei dem die Tiere etwa doppelt so viel Platz haben wie bei der üblichen Haltungsform. Die Schweine können sich in unterschiedlichsten Bereichen aufhalten, die ihren Bedürfnissen entsprechen, z.B. haben sie Tag und Nacht Zugang zu drei Außenterrassen. Dass sich die Tiere sehr wohl fühlten, konnten wir vor Ort deutlich sehen.

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Reinhold Haase verstorben

Eine traurige Nachricht

Reinhold Haase, der im Jahr 2008  zu den

Gründungsmitgliedern unserer Bürgerinitiative

gehörte, ist am 20. März 2019 verstorben.

Er hat die Arbeit der BIB mit seinem fachlichem

Rat als Mediziner sowie als aktiver Streiter für

seine Heimat Billerbeck, den Tier- und Umweltschutz

bereichert. Mit seiner Besonnenheit war er uns  ein

guter Ratgeber, mit seiner Freundlichkeit ein allseits

beliebter Mitstreiter. Wir gedenken Reinholds in

Dankbarkeit und wünschen seiner Frau Cornelia

alles Gute.  

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Voller Einsatz für die letzten Kröten

Aufgrund der milden Witterung hatte die Bürgerinitiative Billerbeck ihren Termin zum Aufbau des Krötenzauns doch lieber noch einmal nach vorne verschoben. Am Samstag den 2.3. befestigten einige Mitglieder bereits zum vierten Mal in Folge mit vollem Spateneinsatz den Schutzzaun entlang des Gantwegs unterhalb der Weißenburg. Der Zaun hindert die Amphibien auf die Straße zu kriechen, wo sonst für viele der sich nur langsam fortbewegenden Tiere Autos oder Trecker zur tödlichen Gefahr werden. Um dennoch zu dem gegenüberliegenden Teich zu gelangen, wandern sie den Zaun entlang und "plumpsen" schließlich in einen der zahlreichen, in der Erde versenkten Eimer. "Etwa 6 Wochen lang wird täglich morgens und abends kontrolliert, gezählt und bestimmt. Wir schauen natürlich auch, ob Mäuse oder andere Tiere in den Eimern gelandet sind", so Christoph Kuttenkeuler von der BIB. "Die Zahl der Kröten und Frösche hat leider trotz unserer Bemühungen in den letzten Jahren stetig abgenommen. Und gerade nach dem letzten Sommer sind wir nicht besonders optimistisch, dass sich dieser Trend dieses Frühjahr nicht fortsetzt", so Sarah Albertz. Aber natürlich hoffen alle, dass sich die Populationen von Erdkröte, Teichmolch, Grasfrosch & Co. doch wieder erholen.
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Tierwohllabel muss nachgebessert werden

Anlässlich der Vorstellung der Kriterien für die geplante Tierwohlkennzeichnung durch Bundesagrarministerin Julia Klöckner fordert der BUND das Ministerium auf, bei den Haltungskriterien – insbesondere bei der ersten Stufe – nachzuschärfen und nur echtes Tierwohl zu kennzeichnen. "Es ist gut, dass die Agrarministerin das Thema Tierwohl aufgreift. Leider scheut sie es wieder einmal, sich mit der Branche anzulegen und verpasst zudem die Chance den Umbau der Tierhaltung anzugehen", erklärt Katrin Wenz, BUND-Agrarexpertin. "Freiwilligkeit und lasche Anforderungen an das Tierwohl werden der Dringlichkeit des Themas nicht gerecht."

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