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Ein glückliches Huhn

Vor zwei Wochen sah ich es zum ersten Mal. Das Huhn, das an der Straße pickte. Nun ist dies in unserer Gegend nichts Ungewöhnliches, wenn man an der Straße mal ein Huhn picken sieht. Viele Menschen halten mittlerweile Hühner im Garten, weil sie frische Eier zu Hause und von frei laufenden Tieren „produzieren lassen“ wollen. Das ein oder andere überspringt da schon mal den Zaun.

Aber dieses Huhn lebt genau an dem Stall im Umland von Billerbeck, in dem 125.000 seiner Artgenossen unter erbärmlichen Bedingungen in Käfigen gehalten werden, bis sie zu schwach zum Eierlegen sind. Dann werden sie entsorgt und durch 125.000 Neue ersetzt. Hohe Büsche sollen das Elend vor den Augen der Passanten verdecken. Und genau in dem Gestrüpp zwischen Stall und Straße lebt nun das Huhn.

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Glyphosatverbot jetzt
Im Moment sieht man sie wieder: Gelbe Äcker, auf denen die Zwischenfrüchte mit Glyphosat kaputt gespritzt wurden. Tausende von Litern des giftigen Stoffes  wurden verwendet. Ist das überhaupt erlaubt? Es werden mittlerweile deutlich geringere Mengen von Pestiziden ausgebracht. Aber leider ist das keine gute Nachricht, denn die Stoffe werden gleichzeitig immer giftiger, so die Initiative "Wir haben es satt" in einer Pressemitteilung. Deshalb gibt es nur eine konsequente Lösung des Problems: Den Pestizidausstieg endlich anpacken!
Und am besten gleich mit #Glyphosat anfangen und auch dessen Export verbieten. Denn was nützt ein Glyphosatverbot in Deutschland, wenn belastete Lebensmittel durch Importe wieder auf unseren Tellern landen und "bloß woanders" das Artensterben zunimmt - nichts.Rückstände des wahrscheinlich krebserregenden Stoffes finden sich mittlerweile im Körper vieler Menschen. Österreich hat es vorgemacht: Glyphosatverbot!
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Lobbyisten im Bundestag

Zu den Ankündigungen eines Verhaltenskodex des Unionsfraktionschefs Brinkhaus erklärt Friedrich Ostendorff MdB, Sprecher für Agrarpolitik der Fraktion B90/Grüne im Deutschen Bundestag:

"Es wird allerhöchste Zeit, Transparenz zu schaffen und den Nebenverdienst-Dschungel endlich richtig auszuleuchten. Das gilt vor allem aber auch für den Agrarbereich. Ralph Brinkhaus täte gut daran, den Verhaltenskodex auch auf die Agrarabgeordneten der Unionsfraktion zu beziehen. Hier sitzen viele der Spitzenverdiener mit erheblichen Nebeneinkünften aus teuer bezahlten Spitzenpositionen in der Agrarwirtschaft. Das schränkt die Unabhängigkeit der politischen Entscheidungen schwer ein. Da bleibt mehr als ein G´schmäckle zurück..."

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BIB tagt online

Auch in Coronazeiten tagt die BIB weiter. Auf  Videokonferenzen werden die wichtigsten Themen besprochen und der Kontakt gehalten.

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Gegenwind gegen Westfleisch-Erweiterung in Coesfeld

Am 3.3. fand in Coesfeld eine Demonstration verschiedener Organisationen zur geplanten Erweiterung des Schlachthofes Westfleisch statt. Anlass war ein Gespräch, bei dem Vertreter des Unternehmens die Umbaupläne der Verwaltung vorstellen wollten. In den folgenden Tagen gab es einige Leserbriefe und diese Anzeige in der Allgemeinen Zeitung zu dem Thema.

Quelle: tierretter.de

"Ist das Lobbyismus in Reinform?
Im Rahmen der öffentlichen Diskussionen um die geplante Westfleisch-Erweiterung in Coesfeld und der letzten Mahnwache, die sich gegen die Pläne des Schlachthof-Giganten richtete, schlägt die Coesfelder CDU-Fraktion mit ihrer heutigen Zeitungsanzeige in der AZ in eine Richtung ein, die an Lobbyismus-Qualitäten kaum zu übertreffen ist. Die CDU präsentiert hier in einer „versteckten“ Werbeanzeige den Schulterschluss mit dem Schlachthof-Giganten Westfleisch."
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