Google

http://bi-billerbeck.de
World Wide Web

https://www.youtube.com/watch?v=JCsylH1GWzc&feature=youtu.be

Schöner Beitrag zu den Bauern als Hitzeopfer.

Foto: ARD



Unsere Jahresbilanz

Diese Nachrichten zum Jahresabschluss 2018 könnten einen verzweifeln lassen:

  • Landwirte im Kreis sind gegen die neue EU-Trinkwasserverordnung, weil sie eine zusätzliche Wasseruntersuchung bezahlen müssen (AZ vom 22.12.).
  • CDU plant die Abschaffung des Verbandsklagerechts.
  • Ferkelkastration ist für weitere zwei Jahre ohne Betäubung erlaubt, weil Mäster nicht bereit sind, einige Cent für Betäubung auszugeben.
  • Um dem Wolf zuvor zu kommen, knallen die Jäger in Billerbeck bei Treibjagden die letzten Hasen ab.
  • Billerbecker Landwirte haben nach eigenen Aussagen nichts mit der Nitratbelastung im Billerbecker Berkelquellteich zu tun.

Trotzdem oder gerade deswegen  geben wir nicht auf uns für den Schutz der Tiere, der Landschaft der Umwelt und gesunde Ernährung einzusetzen.

Unsere Aktionen 2018:

  • Aufstellen und Betreuen des Krötenschutzzaunes,
  • Teilnahme am Billerbecker Gesundheitsmarkt mit einem Angebot von gesundem Essen,
  • Müllsammelaktion,
  • Informationsstände,
  • Teilnahme beim Tierschutztag in Coesfeld,
  • Organisation des Vortrags „Erlöst uns von der Ökomoral“ von Dr. Michael Kopatz vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie auf unserer Festveranstaltung zum 10-Jährigen Jubiläum.
  • Fazit: Es gibt nichts Gutes - außer, man tut es!
mehr...
Informationsfahrt Berlin

Auf Einladung des Grünen Bundestagsabgeordneten Friedrich Ostendorff (MdB), weilten jetzt einige Mirglieder der BIB in Berlin. Neben einem Gespräch im Fraktionssaal der Grünen standen verschiedene Besichtigungen und Führungen auf dem Programm.  

mehr...
Bodenzustandsbericht: Klöckner verpasst Gelegenheit zum politischen Handeln

Zur Vorstellung des Bodenzustandsberichts des Thünen-Instituts durch Bundesministerin Julia Klöckner erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik:

Bundesministerin Klöckner verpasst die Chance, aus dem Bodenzustandsbericht politische Konsequenzen zu ziehen. Damit kapituliert sie vor der Klimakatastrophe und der Agrarlobby, die keine Veränderungen in der Landwirtschaft will. Frau Klöckner verweigert damit die vielleicht wichtigste Aufgabe ihrer Amtszeit.

Frau Klöckner verharmlost den Zustand unserer Böden und verschweigt den hohen Beitrag der Landwirtschaft an der Klimakrise durch den falschen Umgang mit dem Boden. Vor allem aber lässt sie keinerlei Interesse erkennen, den Humusgehalt der Böden zu erhöhen. Nur damit ließe sich aber ein Beitrag zum Klimaschutz leisten. Das würde aber ein Umsteuern im Ackerbau insgesamt erfordern. Es wäre die Aufgabe der Bundeslandwirtschaftsministerin, diesen Umbau umzusetzen.

 

mehr...
Kniefall vor der Agrarlobby

Die betäubungslose Kastration von Ferkeln soll weitere zwei Jahre erlaubt sein. Die wirtschaftlichen Interessen der Landwirtschaft werden einmal mehr dem Tierschutz vorgezogen. Seit 2013 ist bekannt, dass das Verbot greifen soll. Doch die Agrarlobby hat die Frist erfolgreich ausgesessen. Es gibt Alternativen, doch die kosten Geld und das ist man nicht bereit zu zahlen.

Nachdem der Bundesrat die Fristverlängerung abgelehnt hatte, wollen die Parteien der großen Koalition nun doch einen Rückzieher machen. Gesetzlich fixierte Ausstiegsfristen werden zugunsten einer Landwirtschaftslobby über den Haufen geworfen. Das Staatsziel "Tierschutz" wird einmal mehr hintenan gestellt. Wenn der Bundestag bis zum 14. Dezember formal keinen Einspruch einlegt, wird das Gesetz zum 1. Januar 2019 in Kraft treten.  Staatlich legalisierte Tierquälerei!

mehr...
Festveranstaltung 10 Jahre BIB

„Erlöst uns von der Ökomoral“ - Er war schon ironisch gemeint, der Titel des Festvortrags, den der bekannte Umweltwissenschaftler Dr. Michael Kopatz vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie auf unserer Festveranstaltung zum 10-Jährigen Jubiläum hielt. Etwas mehr als 100 Gäste hatten sich dazu in der Lawi eingefunden.

An verschiedenen Beispielen zeigte Kopatz auf, dass der Einzelne durchaus etwas gegen Klimawandel und Umweltverschmutzung tun kann. Zunächst beschrieb er jedoch, wie wenig erfolgreich wir momentan den Klimawandel zu bekämpfen versuchen. „80 % der Vorgaben werden nicht im vorgegebenen Zeitraum zu erfüllen sein“, erläuterte Michael Kopatz. „Dabei können wir uns nicht auf technische Lösungen verlassen. Wir brauchen eine soziale Revolution!“, schlussfolgerte er.

Bei dieser „enkeltauglichen Politik“ komme es auf jeden an. Sogar Maßnahmen des „Guerillia-Marketing“ wurden von Michael Kopatz mit einem Augenzwinkern vorgeschlagen: Er verteilte Aufkleber, die SUV-Fahrer darauf hinweisen, dass ihr „Angeberauto“ alles andere als klimafreundlich ist.

mehr...