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Eine eindrucksvolle Demonstration heute, am 16.1. 2021, vor dem Kanzleramt für eine Agrarwende. 10.000 Fußabdrücke anstatt realer Menschen. Quelle: wir-haben-es-satt.de

Lobbyisten im Bundestag

Zu den Ankündigungen eines Verhaltenskodex des Unionsfraktionschefs Brinkhaus erklärt Friedrich Ostendorff MdB, Sprecher für Agrarpolitik der Fraktion B90/Grüne im Deutschen Bundestag:

"Es wird allerhöchste Zeit, Transparenz zu schaffen und den Nebenverdienst-Dschungel endlich richtig auszuleuchten. Das gilt vor allem aber auch für den Agrarbereich. Ralph Brinkhaus täte gut daran, den Verhaltenskodex auch auf die Agrarabgeordneten der Unionsfraktion zu beziehen. Hier sitzen viele der Spitzenverdiener mit erheblichen Nebeneinkünften aus teuer bezahlten Spitzenpositionen in der Agrarwirtschaft. Das schränkt die Unabhängigkeit der politischen Entscheidungen schwer ein. Da bleibt mehr als ein G´schmäckle zurück..."

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BIB tagt online

Auch in Coronazeiten tagt die BIB weiter. Auf  Videokonferenzen werden die wichtigsten Themen besprochen und der Kontakt gehalten.

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Gegenwind gegen Westfleisch-Erweiterung in Coesfeld

Am 3.3. fand in Coesfeld eine Demonstration verschiedener Organisationen zur geplanten Erweiterung des Schlachthofes Westfleisch statt. Anlass war ein Gespräch, bei dem Vertreter des Unternehmens die Umbaupläne der Verwaltung vorstellen wollten. In den folgenden Tagen gab es einige Leserbriefe und diese Anzeige in der Allgemeinen Zeitung zu dem Thema.

Quelle: tierretter.de

"Ist das Lobbyismus in Reinform?
Im Rahmen der öffentlichen Diskussionen um die geplante Westfleisch-Erweiterung in Coesfeld und der letzten Mahnwache, die sich gegen die Pläne des Schlachthof-Giganten richtete, schlägt die Coesfelder CDU-Fraktion mit ihrer heutigen Zeitungsanzeige in der AZ in eine Richtung ein, die an Lobbyismus-Qualitäten kaum zu übertreffen ist. Die CDU präsentiert hier in einer „versteckten“ Werbeanzeige den Schulterschluss mit dem Schlachthof-Giganten Westfleisch."
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Billig, billiger, am billigsten, kaputt -Leserbrief von Dr. Hans Peter Ammann

Mit Bedauern sehen wir die Entwicklung der Lebensmittelpreise, die im Ertrag gegen Null tendieren und in vielen Fällen bereits im Negativbereich liegen. Die großen Handelskonzerne nutzen brutal ihre Marktmacht aus, um die Erzeuger der Lebensmittel zu zwingen, ihre Waren zu nicht kostendeckenden Preisen abzugeben. Hier sind Grenzen erreicht, die höchst unanständig sind und auf keinen Fall überschritten werden dürfen.

Hier sind wir als Bürgerinitiative voll auf der Seite der Landwirte und bieten Ihnen unsere argumentative Hilfe an.

Uns geht es darum, dass die Produkte der Landwirtschaft sicher, sauber und nicht unter tierquälerischen Bedingungen erzeugt werden. Die Entwicklung geht aber leider dahin, dass das nicht mehr möglich ist.


 

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Bürgerinitiative Billerbeck befürwortet Bauernproteste und alternative Modelle...

In den vergangenen Wochen gab es massive Proteste von Landwirten aus dem Münsterland und darüber hinaus gegen die großen Handelsketten wegen der existenzgefährdenden Preise für Fleisch und Milch. So wurden z.B. Auslieferungslager von ALDI Nord und auch die Zentrale von K+K in Gronau mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen blockiert. Die Bürgerinitiative für die Werterhaltung der Region Billerbeck ist der Meinung, dass die Arbeit der Landwirte auskömmlich bezahlt werden muss. Es kann nicht sein, dass Konzerne die Preise immer mehr drücken und am Ende landwirtschaftliche Betriebe in den Ruin getrieben werden. Natürlich ist in dieser Hinsicht auch die Politik auf Landes- und Bundesebene gefragt. Aus Verbrauchersicht wäre es wünschenswert -ähnlich wie bei Eiern- auch beim Fleisch zwischen unterschiedlichen Qualitäten wählen zu können. Neben der Standardqualität sollte es auch ein Angebot mit nachweisbar mehr Tierwohl und eine Biovariante geben. In diesem Zusammenhang muss natürlich auch deutlich gemacht werden, dass die Zielrichtung nur sein kann, weg von der Massentierhaltung hin zu mehr Qualität. Die Bürgerinitiative sieht in der Bevölkerung durchaus die Bereitschaft, für eine höhere Qualität auch höhere Preise zu bezahlen. Hier sind aber wieder alle Partner der Produktionskette gefragt, so z.B. Landwirte, die alternative Qualitäten produzieren. Und es gibt mittlerweile gute Beispiele, die belegen, dass sich die Umstellung auf weniger Tiere und bessere Qualität beim Erlös durchaus rechnet.

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