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Ausfall des Vortrags

Leider muss der Vortrag krankheitsbedingt ausfallen. Ein Ersatztermin ist für nächstes Jarhr geplant!

BIB-Waffeln beim Kerzenscheinsamstag

Leckere Pizzawaffeln, Bio-Punsch und Bio-Glühwein gab es beim Kerzenscheinsamstag an unserem Stand in der Fußgängerzone. Bei kühlem, trockenen Wetter kamen so viele Besucher, dass wir zeitweise mit dem Spülen der Tassen kaum hinterher kamen. Neben dem Verkauf der Waffeln und Getränke blieb immer noch Zeit für anregende Gespräche. Eine tolle Veranstaltung, die von den Vereinen und der Kaufmannschaft zum ersten Mal nach zweijähriger Coronapause wieder durchgeführt wurde. 

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BIB in Berlin

Auf Einladung der Grünen Bundestagsabgeordneten Dr. Anemone Spallek besuchten jetzt einige Mitglieder der BIB die Bundeshauptstadt. Obwohl der Start - bedingt durch zwei Zugausfälle - etwas hakelig war, war die Fahrt rundum gelungen. Auf die Teilnehmer wartete in Berlin ein abwechslungsreiches Programm mit Besuch des Bundestages, Videokonferenz mit Anemone, Besuch des Futuriums, der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und einer Stadtrundfahrt. Vielen Dank an die ehemalige Sprecherin der BI, Anemone Spallek!

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Filmpremiere "Fleisch"

Am vergangenen Mittwochabend fanden sich ca. 60-70 interessierte Zuschauer auf Einladung der Bürgerinitiative für die Werterhaltung der Region Billerbeck im Kulturzentrum Alte Landwirtschaftsschule ein, um dort den mehrfach prämierten Kurzfilm „FLEISCH“ zu sehen. Bei dem Film werden die Massentierhaltung und die moderne Sklaverei in der Fleischindustrie thematisiert. In dem anonymisierten Gespräch mit einer rumänischen Arbeiterin wurden die unzumutbaren Arbeits- und Lebensumstände für diese Menschen sehr deutlich. Ein durchgeführtes Experiment mit Schweinen und Musik führte die Sensibilität und die Intelligenz dieser Tiere vor Augen, die in einem völligen Gegensatz zu den derzeit überwiegend praktizierten Haltungsformen stehen...

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Sehenswerter Film

Hannes Jaenicke legt in seinem Film die Entwicklung eines erschreckend effizienten Systems offen, das Deutschland zum größten Schweinefleisch-Erzeuger Europas aufsteigen ließ. Ein System, in dem Tiere, Menschen und Umwelt die Leidtragenden sind. Ein System, das an seine Grenzen gestoßen ist. Wie schaffen wir den Ausstieg? Jetzt in der Mediathek des ZDF: https://www.zdf.

Foto: ZDF

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Stellungnahme der Grünen Billerbeck nach der Erteilung des Einvernehmens durch den Rat
Die Beratung zum gemeindlichen Einvernehmen der Stadt Billerbeck zum Bau eines Hähnchenmaststalls im Rat der Stadt am 2.5.2022 war schon erstaunlich: Nach der Aussage von Marco Lennertz (CDU Fraktionsvorsitzender), „dass es nicht rechtens wäre, das gemeindliche Einvernehmen zu versagen“ und der Richtigstellung von Ralf Flüchter (Ratsmitglied der Grünen Billerbeck), dass der Rat der Stadt Billerbeck nach BauBG §36 mit einer guten Begründung nach BauBG §35 Absatz 3 Sätze 3, 5 und 7 sehr wohl das Recht dazu hat, meinte die Fraktionsführung der CDU empört: „Das haben wir doch nie gesagt, dass es kein Recht dazu gibt“ – spannend, anscheinend ist sich die Fraktionsführung sich nicht bewusst, was sie sagt. Vielleicht hört sie sich selbst aber auch nicht zu …
In späteren Verlauf der Diskussion wurde den Parteien der aktuellen Bundesregierung von der CDU sogar vorgeworfen, dass sie die Gesetzeslage zum Bau neuer landwirtschaftlicher Ställe noch nicht geändert hätten und nun daran Schuld sind, dass der Stall genehmigt werden müsse. Welche Fraktion hat seit 2005 das Bundeslandwirtschaftsministerium besetzt und in dieser Zeit so gut wie keine Hinderungsgründe für den Bau neuer Ställe in Gesetzesform gegossen? Die Hauptverantwortung für neue landwirtschaftliche Ställe in nicht direkter Hofnähe ist (momentan noch) der CDU zuzuschreiben. So schnell können neue Gesetze nicht verabschiedet werden, die die Untätigkeit in den letzten 16 Jahren verändern könnten.
Das nun vom Rat der Stadt Billerbeck (mit den Stimmen der CDU und der Bürgermeisterin) beschlossene gemeindliche Einverständnis für den Bau eines neuen Hähnchenmaststalls in direkter Nähe zu Aulendorf wirkt komplett aus der Zeit gefallen. Zum Erreichen der bundesweiten Klimaziele benötigen wir eine Reduktion beim Fleischkonsum und keine neuen Ställe in der Landschaft. Zum Schutz der Wohnbevölkerung vor schädlichen Bioaerosolen benötigen wir keine neuen Ställe in direkter Ortsnähe. Und zum Schutz der Schlachttiere vor einem unwürdigen und trostlosen Leben hinter Blechwänden brauchen wir keine neuen Ställe für eine Massentierhaltung.
Dies haben die CDU und die Bürgermeisterin noch nicht verstanden und entscheiden sich mit Fraktionsdisziplin und falsch verstandener Solidarität mit den Landwirt:innen für ein halsstarriges Weiter-So. Wir denken, dass diese sture Standhaftigkeit von einem Großteil der Bevölkerung in Billerbeck mittlerweile sehr kritisch gesehen wird. Und wir freuen uns über jede Stimme, die aus diesem Grund bei der nächsten Wahl nicht mehr an die CDU geht.
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