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Die Lobby-Glucke von der Bauerntruppe -
Schöner Song für Julia Klöckner von extra3
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Stelungnahme zu Bauernprotesten

Stellungnahme der Grünen zum Bauernprotest „Land schafft Verbindung“

 

 

Die großen Demonstrationen der Bäuerinnen und Bauern zeigen deutlich, dass den bäuerlichen Betrieben auch im Kreis Coesfeld zunehmend die Luft ausgeht. Denn die Regierung treibt seit Jahrzehnten mit ihrer Agrarpolitik den Strukturwandel, das Wachse oder Weiche und damit das Höfesterben immer weiter voran,“ so Dr. Anne-Monika Spallek, Sprecherin der Grünen im Kreis Coesfeld. „… und nun stecken die Landwirte in einer Wachstumssackgasse.“

Alleine in der Amtszeit von Angela Merkel hat die Anzahl der statistisch erfassten landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland um rund 100.000 Betriebe abgenommen.

Dass es so nicht mehr weiter gehen kann, ist allen klar. Und die Zeit drängt, denn wenn der Nachwuchs auf den Höfen fehlt, werden viele Regionen zunehmend veröden.

 

Doch die grundsätzlichen Strukturprobleme sind hausgemacht und Änderungen sind mit der derzeitigen Regierung nicht in Sicht. So werden mit der GAP (Gemeinsame europäische Agrarpolitik) seit Jahren die Betriebe nach Fläche und nicht nach umwelt- oder kultureller Leistung subventioniert. D.h. Wer viel hat, bekommt noch viel dazu. Rund 80% der Gelder gehen an die 20% größten Betriebe, davon bekommen 2 % sogar 33 % des Geldes und daran scheint sich jetzt auch nichts Wesentliches zu ändern. (Annemone Spallek)

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Pestizide: Biodiversitäts- und Gewässerschutz brauchen Rechtssicherheit

Die Umweltverbände NABU, BUND, DNR und PAN fordern die Bundesregierung auf, eine rechtssichere Klärung von Zulassungsauflagen zum Schutz der biologischen Vielfalt und des Grundwassers bei der Auslegung von EU-Recht zu ermöglichen.

Die Verbände verweisen auf den Beschluss der der Bundesregierung im Koalitionsvertrag, den Einsatz glyphosathaltiger Pestizide mit einer systematischen Minderungsstrategie "deutlich und mit dem Ziel einzuschränken, die Anwendung so schnell wie möglich grundsätzlich zu beenden und die dafür notwendigen Maßnahmen in einem EU-rechtskonformen Rahmen zu verankern".

Dieses vereinbarte Ziel sehen die Verbände durch Urteile des Verwaltungsgerichtes Braunschweigs mit Verweis auf fehlende methodische Verfahren in Frage gestellt. Daher sei eine weitere juristische Klärung unerlässlich, um die sowohl von der Bundesregierung als auch EU-weit beschlossene Prüfung und Berücksichtigung negativer Effekte von Pestiziden für Biologische Vielfalt und Gewässer rechtssicher umzusetzen.

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BI besucht Ausstellung in Senden

Bürgerinitiative Billerbeck unterstützt Agendagruppe Senden i.S. NABU-Ausstellung „Irrweg Pestizide“

Vertreter*innen der Bürgerinitiative zur Werterhaltung der Region Billerbeck (BIB) haben im Rahmen der Klimaschutzwoche im Kreis Coesfeld die Ausstellung „Irrweg Pestizide“ im Rathaus in Senden besucht. Die Ausstellung macht in erster Linie auf den intensiven Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Insektiziden aufmerksam, welche eine große Gefahr für die Biodiversität darstellen. Dabei wird deutlich, dass insbesondere die Chemie- und Agrarindustrie die Profiteure des Systems sind.

Die Ausstellung richtet sich nicht gegen den einzelnen Landwirt, sondern gegen das System, das durch die Öffnung für den Weltmarkt Wachstum erzwingt, gerade die kleinen und mittleren Höfe unter Druck setzt und zunehmend zur Aufgabe zwingt.

Zusätzlich versäumen die Autor*innen der Ausstellung nicht, auf jeder Schautafel Anregungen für Alternativen und Wege, um sich daraus zu befreien aufzuzeigen.

Die Bürgerinitiative zur Werterhaltung der Region Billerbeck war überrascht, im Vorfeld des Besuches durch einen Pressebericht erfahren zu haben, dass eine Gruppe aufgebrachter Landwirte in Senden die NABU-Ausstellung zur Pestizid-Problematik angegriffen hat. Dabei wurde auch die Klimaschutzmanagerin der Gemeinde, Frau Volmerg, die bei der Ausstellungseröffnung ebenfalls tätig war, laut angegangen. Selbstverständlich darf in einer Klimaschutzwoche auf die kritische Nutzung von Pestiziden, z.B. dem als krebserregend geltenden Glyphosat, hingewiesen werden und gleichzeitig auf die Vorteile ökologischen Landwirtschaft.

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Tierquälerei im Kreis Steinfurt

Und wieder müssen erst einige mutige Aktivisten in Ställe einsteigen und heimlich Filmaufnahmen machen um dies unsägliche Leid zu dokumentieren. Zuerst berichtete der WDR über die schockierenden Bilder, die Schweine aus vier Betrieben im Kreis Steinfurt zeigen. Wer sich das Material anschaut, braucht wirklich starke Nerven: https://tierretter.de/portfolio/schweinemast-unter-der-lupe-tierquaelerei-im-kreis-steinfurt/ Und natürlich  kommen wieder reflexartig dir Reaktionen der Bauernvertreter: "Einzelfälle", "Angriff von Tierrechtlern auf Familienbetriebe", "Die Bauersfamilien sind fix und fertig". Doch nicht etwa wegen der Tierquälerei auf ihrem Hof, sondern weil Tierschützer in ihrem Stall waren.

Es ist dies kranke System, das Tiere als Produkte ansieht, das solche Zustände ermöglicht. Ein System, das wir als BI seit Jahren kritisieren! Doch so lange willige Politiker in Düsseldorf und Berlin sowie Vertreter des Bauernverbands die Hand schützend über die skrupellosen Kollegen halten, wird sich wohl nichts ändern. Wir denken: Mehr Personal für Kontrollen, harte Stafen für Quälerei. Und noch ein interessantes Denkspiel - allerdings stammt es von der Homepage der Tierretter: Stellen Sie sich einmal vor, die gezeigten Tiere wären Hunde gewesen. Welch ein Aufschrei würde durchs Land gehen!

Foto: Tierretter.e.V.

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Der stumme Sommer

Ein sehenswerter Beitrag zum Insektensterben!

https://www.swr.de/betrifft/der-stumme-sommer-warum-sterben-die-insekten/-/id=98466/did=24558116/nid=98466/cravrx/index.html

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