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Die Lobby-Glucke von der Bauerntruppe -
Schöner Song für Julia Klöckner von extra3
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Voller Einsatz für die letzten Kröten

Aufgrund der milden Witterung hatte die Bürgerinitiative Billerbeck ihren Termin zum Aufbau des Krötenzauns doch lieber noch einmal nach vorne verschoben. Am Samstag den 2.3. befestigten einige Mitglieder bereits zum vierten Mal in Folge mit vollem Spateneinsatz den Schutzzaun entlang des Gantwegs unterhalb der Weißenburg. Der Zaun hindert die Amphibien auf die Straße zu kriechen, wo sonst für viele der sich nur langsam fortbewegenden Tiere Autos oder Trecker zur tödlichen Gefahr werden. Um dennoch zu dem gegenüberliegenden Teich zu gelangen, wandern sie den Zaun entlang und "plumpsen" schließlich in einen der zahlreichen, in der Erde versenkten Eimer. "Etwa 6 Wochen lang wird täglich morgens und abends kontrolliert, gezählt und bestimmt. Wir schauen natürlich auch, ob Mäuse oder andere Tiere in den Eimern gelandet sind", so Christoph Kuttenkeuler von der BIB. "Die Zahl der Kröten und Frösche hat leider trotz unserer Bemühungen in den letzten Jahren stetig abgenommen. Und gerade nach dem letzten Sommer sind wir nicht besonders optimistisch, dass sich dieser Trend dieses Frühjahr nicht fortsetzt", so Sarah Albertz. Aber natürlich hoffen alle, dass sich die Populationen von Erdkröte, Teichmolch, Grasfrosch & Co. doch wieder erholen.
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Tierwohllabel muss nachgebessert werden

Anlässlich der Vorstellung der Kriterien für die geplante Tierwohlkennzeichnung durch Bundesagrarministerin Julia Klöckner fordert der BUND das Ministerium auf, bei den Haltungskriterien – insbesondere bei der ersten Stufe – nachzuschärfen und nur echtes Tierwohl zu kennzeichnen. "Es ist gut, dass die Agrarministerin das Thema Tierwohl aufgreift. Leider scheut sie es wieder einmal, sich mit der Branche anzulegen und verpasst zudem die Chance den Umbau der Tierhaltung anzugehen", erklärt Katrin Wenz, BUND-Agrarexpertin. "Freiwilligkeit und lasche Anforderungen an das Tierwohl werden der Dringlichkeit des Themas nicht gerecht."

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Unsere Jahresbilanz

Diese Nachrichten zum Jahresabschluss 2018 könnten einen verzweifeln lassen:

  • Landwirte im Kreis sind gegen die neue EU-Trinkwasserverordnung, weil sie eine zusätzliche Wasseruntersuchung bezahlen müssen (AZ vom 22.12.).
  • CDU plant die Abschaffung des Verbandsklagerechts.
  • Ferkelkastration ist für weitere zwei Jahre ohne Betäubung erlaubt, weil Mäster nicht bereit sind, einige Cent für Betäubung auszugeben.
  • Um dem Wolf zuvor zu kommen, knallen die Jäger in Billerbeck bei Treibjagden die letzten Hasen ab.
  • Billerbecker Landwirte haben nach eigenen Aussagen nichts mit der Nitratbelastung im Billerbecker Berkelquellteich zu tun.

Trotzdem oder gerade deswegen  geben wir nicht auf uns für den Schutz der Tiere, der Landschaft der Umwelt und gesunde Ernährung einzusetzen.

Unsere Aktionen 2018:

  • Aufstellen und Betreuen des Krötenschutzzaunes,
  • Teilnahme am Billerbecker Gesundheitsmarkt mit einem Angebot von gesundem Essen,
  • Müllsammelaktion,
  • Informationsstände,
  • Teilnahme beim Tierschutztag in Coesfeld,
  • Organisation des Vortrags „Erlöst uns von der Ökomoral“ von Dr. Michael Kopatz vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie auf unserer Festveranstaltung zum 10-Jährigen Jubiläum.
  • Fazit: Es gibt nichts Gutes - außer, man tut es!
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Informationsfahrt Berlin

Auf Einladung des Grünen Bundestagsabgeordneten Friedrich Ostendorff (MdB), weilten jetzt einige Mirglieder der BIB in Berlin. Neben einem Gespräch im Fraktionssaal der Grünen standen verschiedene Besichtigungen und Führungen auf dem Programm.  

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Bodenzustandsbericht: Klöckner verpasst Gelegenheit zum politischen Handeln

Zur Vorstellung des Bodenzustandsberichts des Thünen-Instituts durch Bundesministerin Julia Klöckner erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik:

Bundesministerin Klöckner verpasst die Chance, aus dem Bodenzustandsbericht politische Konsequenzen zu ziehen. Damit kapituliert sie vor der Klimakatastrophe und der Agrarlobby, die keine Veränderungen in der Landwirtschaft will. Frau Klöckner verweigert damit die vielleicht wichtigste Aufgabe ihrer Amtszeit.

Frau Klöckner verharmlost den Zustand unserer Böden und verschweigt den hohen Beitrag der Landwirtschaft an der Klimakrise durch den falschen Umgang mit dem Boden. Vor allem aber lässt sie keinerlei Interesse erkennen, den Humusgehalt der Böden zu erhöhen. Nur damit ließe sich aber ein Beitrag zum Klimaschutz leisten. Das würde aber ein Umsteuern im Ackerbau insgesamt erfordern. Es wäre die Aufgabe der Bundeslandwirtschaftsministerin, diesen Umbau umzusetzen.

 

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